Verkäuferinnen und Pflegekräfte sind mehr wert als ein Danke

Als Heldinnen und Helden wurden Kassiererinnen, Paketboten und Pflegerinnen zu Beginn der Pandemie gefeiert. Doch an ihren niedrigen Löhnen und miesen Arbeitsbedingungen hat sich nichts geändert – und die Aussichten sind laut einer aktuellen Studie trübe. Es ist höchste Zeit, dass sich das ändert.

In einem Drogeriemarkt in Essen sortiert Farina Kerekes Hautcremes, Spülmaschinensalz und Haferbrei in die Regale. Später wird sie die Einkaufswagen und Tragekörbe desinfizieren und an der Kasse die Kundinnen und Kunden bedienen. Als Einzelhandelskauffrau arbeitet die 30-Jährige in Teilzeit 30 Stunden pro Woche in der Filiale. Sie ist eine von rund drei Millionen Beschäftigten in Deutschland, die sich angesprochen fühlen durften, als Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer TV-Ansprache zu Beginn der Pandemie sagte: „Lassen Sie mich auch hier Dank aussprechen an Menschen, denen zu selten gedankt wird. Wer in diesen Tagen an einer Supermarktkasse sitzt oder Regale befüllt, der macht einen der schwersten Jobs, die es zurzeit gibt.“

 

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