Real-Übernahme durch Kaufland nur bedingt genehmigt – Veto bei Standorten in NRW

23.12.202007:27 Das Real-Logo. + Grünes Licht vom Bundeskartellamt für die Übernahme von Real. Kaufland erwirbt demnach bis zu 92 Standorte.© Friso Gentsch / dpa Die Real-Übernahme von Kaufland hat das Bundeskartellamt bestätigt und dem Discounter bis zu 92 Standorte gewährt. Doch bei einigen Filialen in NRW musste Kaufland zurückrudern. Hamm - Ursprünglich wollte die Schwarz-Gruppe, zu der unter anderem Kaufland und Lidl gehören, 101 Real-Standorte erwerben. Wie das Bundeskartellamt nun bestätigte, werden es allerdings nur bis zu 92. Der Grund sei der Wettbewerb an einigen Standorten - unter anderem an solchen in NRW. Lebensmitteleinzelhandel Kaufland Sitz Neckarsulm Mitarbeiterzahl 132.000 (Dezember 2019) gehört zur Schwarz-Gruppe „Wir wollen für die Verbraucherinnen und Verbraucher dort, wo sie einkaufen, genügend Auswahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen Lebensmittelhändlern erhalten. Deswegen erlauben wir Kaufland anstatt der 101 angemeldeten nur die Übernahme von bis zu 92 Real-Standorten“, erklärte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, in einer Presseerklärung. Real-Übernahme: Kaufland bekommt 92 neue Standorte - Rückzug in Hemer, Bedburg und Dülmen In den betroffenen regionalen Märkten würden demnach sonst sowohl die Ausweichmöglichkeiten als auch der Wettbewerb zu stark beeinträchtigt werden. Wegen der wettbewerblichen Bedenken des Kartellamts verzichtet Kaufland auf den geplanten Erwerb von neun Real-Standorten - drei Filialen befinden sich in Nordrhein-Westfalen. Die Real-Standorte in NRW, die Kaufland nicht übernehmen wird, befinden sich in Hemer (Märkischer Kreis), Bedburg (Rhein-Erft-Kreis) und Dülmen (Kreis Coesfeld). Darüber hinaus mus der Discounter auf die Standorte in Heidenheim und Horb (beide Baden-Württemberg), Brandenburg und Falkensee, (beide Brandenburg) sowie Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) und Heidenau (Sachsen) verzichten.

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