Sprechen mit Maske: Sprachforscherin der TU Dortmund gibt fünf Tipps

In den vergangenen acht Monaten hat sich die Mund-Nasen-Maske zum festen Alltagsgegenstand entwickelt – und wird dies wohl auch noch bleiben. Das Sprechen miteinander bleibt aber anstrengend.

Worauf man achten kann, um die Unterhaltung zu erleichtern, erklärt Alexandra Begau, Doktorandin am Institut für Arbeitsforschung der TU Dortmund (IfADo).

„Es gibt bisher keine befriedigende Lösung“
Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, seien die sogenannten „FaceShields“ – allerdings seien diese aus virologischer Sicht vielleicht fragwürdig, meint Begau. „Eine befriedigende Lösung gibt es bisher noch nicht.“ Daher rät die Wissenschaftlerin, das Sprechen im Alltag so einfach wie möglich zu machen und gibt folgende Tipps:

Die Person anschauen, mit der man spricht.“
Damit es nicht zu Missverständnissen kommt, solle man am Besten dem
Gesprächspartner ins Gesicht schauen.


Störende Geräuschkulissen, wenn möglich, meiden.
Nicht immer kann man verhindern, dass laute Geräusche in der
Umgebung vermieden werden. Leisere Umgebungen aufzusuchen, sei
aber definitiv von Vorteil.


Sich Zeit lassen beim Sprechen und nicht ablenken lassen.“
Während des Gesprächs, solle man sich nicht von anderen Dingen
ablenken lassen, zum Beispiel indem man in der Tasche kramt.


Nicht munter drauf los reden, sondern warten bis der
Gesprächspartner die Aufmerksamkeit auf einen richtet.“
Gerade im Supermarkt an der Käse-Theke, reden gerne viele Leute drauf
los. Hier am Besten warten, bis sich der Verkäufer an Sie wendet.


Gestik benutzen.
Um etwas zu erklären, kann es hilfreich sein, öfter zu gestikulieren.
Zum Beispiel, indem man auf etwas zeige.

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