Kaufland bekennt sich zu Tarifbindung und Mitbestimmung

Gegenüber der Gewerkschaft ver.di hat Kaufland im Falle einer
Übernahme einzelner Real-Filialen weitreichende Absicherungen und Verbesserungen für die
Beschäftigten zugesichert. „Kaufland steht zum Tarifvertrag des Einzelhandels und wird das auch in
Zukunft tun“, so Ralf Imhof, Geschäftsleitungsvorsitzender Kaufland Deutschland.

Außerdem bekennt
sich das Unternehmen zu den Betriebsratsstrukturen von Real und möchte diese in die bestehenden
Strukturen übernehmen, um eine konstruktive Zusammenarbeit weiterhin gewährleisten zu können.
Die geplante Übernahme von Real-Filialen durch Kaufland steht derzeit aber noch unter dem Vorbehalt
der kartellrechtlichen Genehmigung. Nach einer entsprechenden Freigabe möchte das Unternehmen
jeden der mehr als 12.000 Beschäftigten übernehmen. Der Übergang soll für alle nahtlos, das heißt
ohne Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses geschehen.
„Unsere Mitarbeiter tragen maßgeblich zu unserem Erfolg als Handelsunternehmen bei”, so Imhof.
„Deshalb stehen wir selbstverständlich zu unserer Verantwortung und unseren Verpflichtungen als
Tarifpartner.” Das Unternehmen arbeitet aktuell mit über 500 Betriebsratsgremien vertrauensvoll
zusammen. Seit Jahren bekennt sich die Schwarz Gruppe, zu der Kaufland gehört, zur
Sozialpartnerschaft. Schon zu Beginn der Corona-Pandemie machte sich die Gruppe für die
fristgerechte Umsetzung der Tariferhöhungen im Einzelhandel stark. Durch überdurchschnittliche
Vergütungen in Einstiegsprogrammen wie Ausbildung, Abiturientenprogramm und Bachelor-Studium
an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg setzt das Unternehmen hohe Standards für eine faire
Entlohnung in der Branche. Auch der firmeninterne Mindestlohn liegt mit aktuell 11 Euro deutlich über
den gesetzlichen Vorgaben.